Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) „Leipzig 2030“ sieht die Verbesserung und Förderung der Integration von Neuzugezogenen vor. Als praktische Umsetzung einer stadtteilorientierten Integrationsarbeit in Paunsdorf wurde bereits 2016 die Koordinierungsstelle Migration/Integration etabliert. Als Träger der Stelle wurde von der Stadt Leipzig (Sozialamt und Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung, AWS) der gemeinnützige Verein Pandechaion – Herberge e.V. beauftragt. Mitarbeiterin der Stelle ist Meike Johnsen.

Die Koordinierungsstelle stellt ein breites Beratungs- und Vernetzungsangebot dar. Damit bildet sie eine wichtige Schnittstelle zwischen den Stadtteilangeboten und der MigrantInnenbevölkerung, da sie direkten Kontakt zu dieser aufbauen kann, sie vor Ort über Angebote informiert und Initiativen unterstützt, die für Integrationsprozesse förderlich sind.

Die Koordinierungsstelle ist bei Herausforderungen und Fragen rund um Themen des gesellschaftlichen Zusammenlebens Ansprechpartnerin für alle StadtteilbewohnerInnen sowie für die Vereine und Einrichtungen vor Ort. Zudem unterstützt sie externe ProjektträgerInnen bei ihrem Engagement im Stadtteil. So initiierte sie unter anderem künstlerisch-kulturelle Kurse und Ausstellungen, aber auch politische Bildungsprojekte, immer in enger Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen AkteurInnen.

Mit dem Ziel, ein friedliches Miteinander unterschiedlicher Kulturkreise im Stadtteil zu fördern, möchte die Koordinierungsstelle gemeinsam mit den Paunsdorfer AnwohnerInnen und AkteurInnen einen harmonischen und lebhaften Stadtteil gestalten. Für die Stärkung der Kommunikation und Kooperation der hier Lebenden und Agierenden ist insbesondere eine intensive Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Paunsdorf wertvoll und zielführend.

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